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Supporting Actor TV
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Registriert: ‎17-01-2014

Mindestvertragsdauer

Guten Tag

Ich bin Cablecom-Kunde seit 4-5 Jahren und ich fragte mich: Wenn ich jetzt meine Abo-Kombination ändere (Wechsel auf eine kombi-Angebot, bekomme ich eine Mindestvertragsdauer von 12 Monaten oder kann man jederzeit eine Kündigung geben?

Meine zweite Bemerkung betrefft den Horizon-Code für das Fernsehen: Ich besitze eine berühmte CoolTechnotrend (Code 2879), aber das geht nicht. Was kann ich machen? Es gibt wirklich unendlich viele Firmen in dieser Liste, gibt es nicht einen Nummer, der mit Technotrend kompatibel ist? 

Beiträge: 0

Re: Mindestvertragsdauer

ich sag mal so, wenn Du Dir genau durchliest, was in dem Angebot alles drin steht, sprich was Du alles kaufst und das mit dem vergleichst, was Du dann bekommst wirst Du bei Abweichungen, die UPC zu verantworten hat, ein außerordentliches Kündigungsrecht in Anspruch nehmen können.

Eine Kündigung kannst Du im übrigen zu jedem Zeitpunkt aussprechen. Ob Dein Vertragspartner diese aber akzeptiert und Dich aus dem Vertrag entläßt, steht auf einem anderen Blatt, im Zweifel muß ein Gericht die Wirksamkeit einer Kündigung feststellen müßen.

Punkt 2:
Jaja, die berühmte Anbindung an ein TV Gerät. Weil diese Box in sich keine Lautstärke kann, war ich "gezwungen" mir einen neuen TV zuzulegen. Was UPC aber irgendwie nicht im geringsten interessiert, zumindest gibt es keine Cashback Aktion oder sowas, wenn man nachweisen kann, man hat sich aufgrund von Horizon einen neuen TV zugelegt.

Beiträge: 0

Re: Mindestvertragsdauer

Wenn ich mit der Cisco zuvor an einem entsprechenden "Nur"-Monitor (die ja bekanntlich meist keine Fernbedienung haben) über HDMI TV schaue und ich am zweiten Eingang des Monitors ich einen Computer angeschlossen habe, dann ergibt sich für mich kein Sinn wieso ich plötzlich zwei Geräte auf dem Tisch stehen haben soll.

Wenn ich im Vorfeld gewußt hätte, man kann die Lautstärke nicht in der Horizonbox regeln, dann hätte ich das Ding gar nicht erst angeschafft. Da sehe ich UPC schon ein wenig in der Pflicht, Kunden aufzuklären. Wenn UPC dieses nicht macht, sehe ich da durchaus ein Versäumnis drin.

Wenn ich damals, als ich die Horizon angeschafft habe, gewußt hätte, DLNA von der Box aus (also Inhalte der Box können auf anderen Geräten angeschauten werden) wird deaktiviert und wohl nie wieder in Betrieb genommen, hätte ich die Box nie angeschafft.

Wenn ich damals gewußt hätte, ich werde in naher Zukunft nicht mit meinem Android Tablet auf die Box zugreifen können (was da noch vollmundig versprochen wurde), so hätte ich die Box nie angeschafft.

Soll ich weitere Fehler aufzählen umzu zeigen, UPC hält sich nicht an seine vertraglich zugesicherten Absprachen?
Und wenn ein Vertragspartner der Meinung ist, er müße (bei mir) über 12 Monate sich nicht an seine Zusagen halten (ein Preisnachlaß ist zwar schön, stellt aber nicht das Einhalten von Zusagen her), dann habe ich nach meiner Auffassung doch recht klar ein außerordentliches Kündigungsrecht.

UPC ist nicht der Meinung?
Gut.
Dann können die gerne versuchen per Anwalt, Betreibung, Ombudsman,... zu erwirken, daß ich bei einer außerordentlichen Kündigung doch noch an die Mindestvertragslaufzeit gebunden sei (weil ich schlicht und ergreifend nicht mehr bezahle) und sich damit dann gerne eine Entscheidung einhandeln, die Gegenteiliges aussagt.
Und mit einer solch "amtlichen" Entscheidung dann einen Rechtsstand herstellen, der allen anderen betroffenen ebenfalls die rechtssichere Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung einräumt.

Was meinst Du, wieso UPC im allgemeinen sehr "großzügig" (mir wurde am Telefon zweimal angeboten mich mit der Kündigungsabteilung zu verbinden und ich könne SOFORT aus dem Vertrag raus) bei einem Kündigungswunsch ist und diesem Wunsch ohne viel Aufsehen nachkommt?
Weil sie eben keinen amtlichen Rechtstand herstellen wollen, der allen einen solchen Anspruch einräumt.
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Bei meinen jeweiligen Aboänderungen wurde ich am Telefon jedesmal drauf hingeiwsen, es wird ein neuer Vertrag abgeschlossen, der den alten ersetzt und aus diesem neuem Vertragsabschluß ergibt sich wieder eine Mindestlaufzeit.
Ich denke, wenn man sein Abo online abändert, wird es diesen Hinweis ebenfalls geben und man muß dieses auch per Klick bestätigen.
Also da ist UPC schon rechtlich auf der sicheren Seite.
Wogegen ja auch nichts spricht, wenn beide Vertragsparteien sich an ihre Zusagen halten.

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Beiträge: 2.036
Registriert: ‎07-11-2011

Re: Mindestvertragsdauer

Auszug aus den AGB:

8. Wie lange läuft Ihr Vertrag und wie können Sie
diesen kündigen?
Der Vertrag tritt in Kraft, sobald wir Ihre Anmeldung
durch Zustellung des Installationspaketes
oder durch tatsächliche Leistungsbereitstellung
oder Montage durch einen von uns beauftragten
Techniker akzeptiert haben. Der Vertrag dauert
mindestens 12 Monate und läuft im Anschluss unbefristet
weiter. Sie können nach Ablauf der Mindestdauer
die entsprechende Dienstleistung unter Einhaltung
einer Kündigungsfrist von 2 Monaten auf
ein Monatsende schriftlich kündigen.

Beziehen Sie beim Abschluss des Vertrages mit uns
bereits eine unserer Dienstleistungen, gelten die
Vertragsbedingungen des zuletzt abgeschlossenen
Vertrages, insbesondere die neue Mindestlaufzeit,
für alle Dienstleistungen.
Wenn Sie den Vertrag vor Ablauf der Mindestvertragsdauer
beenden, können wir Ihnen die bis zum
Ende der Mindestlaufzeit geschuldeten Dienstleistungsentgelte
in Rechnung stellen.


Website "Dumme Fragen sind viel schwerer zu beantworten als kluge." [Sostschenko]
Supporting Actor TV
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Registriert: ‎17-01-2014

Re: Mindestvertragsdauer

Danke chokito!

Also, wenn ich jetzt mein Abo ändere, habe ich keine 12 Monaten Mindestdauer mehr? Kann ich auch nach 1 Monat wieder das Abo verwalten und ein billiges wählen?

Beiträge: 0

Re: Mindestvertragsdauer

Beziehen Sie beim Abschluss des Vertrages mit uns
bereits eine unserer Dienstleistungen, gelten die
Vertragsbedingungen des zuletzt abgeschlossenen
Vertrages, insbesondere die neue Mindestlaufzeit,
für alle Dienstleistungen.

Der Teil wäre auch wichtig gewesen.

Wenn man sein Abo abändert, kommt damit ein neuer Vertrag zustande, UPC entläßt denjenigen aus dem alten Vertrag, der neue Vertrag hat aber wieder eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.
Ob UPC dann ein Downgrade akzeptiert ist Verhandlungssache.

TV Actor
Beiträge: 46
Registriert: ‎01-08-2013

Re: Mindestvertragsdauer

Hallo Zusammen

Dies ist genau die Strategie welche mich an dieser Unternehmung nervt und ich absolut nicht nachvollziehen kann.

Beispiel: Bis zum 13.01.14 wurden ja die zusätzlichen Sender zur "Probe" aufgeschaltet und ich muss ehrlich sagen, dass diese mir gefielen. Nat Geo, interessante Dokus und endlich mal keine Werbung..

Nach Ablauf der Promozeit habe ich mich über die zusätzlichen Sender informiert. Und siehe da, ich möchte mehr Geld ausgeben aber soll mich gleichzeitig für weitere 12 Monate verpflichten?! Das stinkt und haltet mich davon ab von diesem Angebot gebrauch zu machen. Und was hat UPC davon? Ich sehe es nicht.

 

Ganz im Gegenteil, da die Horizon noch immer nicht das liefert was mir versprochen wurde, sehe ich mich nach Alternativen um. Entweder auf Digicard und der Panasonic Settop Box oder direkt auf Satelitt...

Somit stellt sich für mich die Frage, ob auf Dauer dieser Vertragszwang der UPC Umsatzfördernd sein kann...

 

Grüsse

Revo

Movie Star
Beiträge: 2.143
Registriert: ‎19-01-2013

Re: Mindestvertragsdauer

revolucion hat gesagt:

Somit stellt sich für mich die Frage, ob auf Dauer dieser Vertragszwang der UPC Umsatzfördernd sein kann...

Original anzeigen


Ich kann es mir nicht vorstellen.

Aber dieser Vertragszwang ist wohl etwas, woran UPC sich festklammern zu müssen glaubt, um vermeintlich verlässliche Erträge zu generieren. Auf die Idee, es stattdessen mit zuverlässigen, ausgereiften und begeisternden Produkten im TV-Bereich zu versuchen, sind die Verantwortlichen offenbar noch nicht gekommen.

TV Actor
Beiträge: 46
Registriert: ‎01-08-2013

Re: Mindestvertragsdauer

Falls sich dieser Vertragszwang auf eine Produktgruppe bezieht, z.B. Neuabschluss Cool Duo für ein Jahr, könnte ich dieses Verhalten nachvollziehen.

Jedoch bei einem Upgrade von 125 auf 175 Sender ist der Kern des Vertragsinhaltes doch nicht tangiert. Für mich handelt es sich um eine Option, welche mit dem Mehr-Betrag abgegolten ist.

Ich gehe sogar so weit, dass wenn diese Option einfach monatlich abonniert werden könnte und bei nichtgefallen wieder entfernt werden könnte, mehr Kunden von diesem Service gebrauch machen würden.

Wie schätze ich die World-Option von der SC bei meinem Handyvertrag.. Mache ich vom Service gebrauch, bezahle ich die CHF 9.00, falls nicht, wird der Betrag der Rechnung abgezogen..

Beiträge: 0

Re: Mindestvertragsdauer

Dieses Verhalten ist aber bei Verträgen nicht so unüblich.

UPC akzeptiert ja im Prinzip die Kündigung des alten Vertrages und man schließt einen neuen mit UPC ab.
Allerdings nur in eine Richtung. Die, daß das Vertragsunternehmen in keinem Fall den finanziellen Nachteil hat.

Wenn UPC ernsthaft die Absicht hätte, Kunden über Jahre zuverlässig an sich zu binden, dann würde UPC als Beispiel die Freigabe der Pay TV Sender an leidende Horizon Kunden verlängern.


Aber für UPC ist es erstmal ein gutes Geschäft.

Man schließt einen Vertrag ab und kommt wohl nur per Rechtstreit aus diesem vorzeitig wieder raus.
Der Klassiker ist ja UPC Classic für 89 CHF.
Macht 1068 CHF pro Jahr und Kunde. Bei 200.000 Kunden sind das dann 213.600.000 CHF im Jahr.
Die hat man erstmal sicher. Damit kann man erstmal rechnen und sicher planen. Und UPC wird im Laufe seiner Geschäftsgeschichte schon wissen, wie sich Kundenzahlen rauf und runter bewegen.
Mal hat der eine die Nase vorne, mal der andere.

Bei einer Möglichkeit sein Abo monatlich ändern zu können, würde diese "Stabilität" eher nachlassen, sprich Planung sind schwerer zu gestalten.
Vor allem, wenn man dem Mutterkonzern gegenüber Zahlen da legen muß die dann nur dazu dienen Aktionäre bei der Stange zu halten.

Kunden und Produkte sind bei solchen Unternehmen nach wie vor eine Last, mit denen möchte man möglichst wenig zutun haben müssen (sieht man ja auch hier im Forum, wie stark die aktive UPC Beteiligung hier ist).