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Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme"

Hi,

also entweder hab ich's noch nicht erlickt, oder das Diagnose Tool hat ein Problem. Das Tool habe ich über einen am Ethernet angebundenen PC laufen lassen. WLan und Ethernet funzt ohne Probleme - was findet denn das Diagnosetool? Kennt sich jemand aus?

Gruss,

Steff

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&quo

Was steht unter dem Text der von Dir gezeigten Fehlermeldung?

 

 

TZ

Bei UPC hat der Glasfaseranschluss immer noch einen Kupferdraht am Ende, aber schnell ist es
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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&quo

Nun, das meldet mein Diagnosetool auch, siehe Screenshot.

 

Ich benutze meine Connect Box im Modem-Modus. Somit sollte die Breibandüberprüfung erfolgreich sein, die WLAN-Überprüfung hingegen nicht. Das Diagnosetool meldet aber genau das Gegenteil. Nun, ich habe mir gedacht, dass dies eine weitere Schikane ist für diejenigen, die einen eigenen Router verwenden anstelle der Connect Box. Damit könnte ich leben. Weit mehr stört mich die schwache Downloadrate von knapp 20Mbit/s ... ich habe eine Connect & Play 400 Abo.

 

Ich würde den Ergebnissen des Diagnosetools nicht allzu grosse Beachtung schenken. Wichtig ist das es so funktioniert, wie du willst.

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp

"Überprüfe den Breitband Dienst" => Mangel im Fernsehkabelnetz, an welches das EuroDOCSIS-Kabelmodem angeschlossen ist. Mängel im Fernsehkabelnetz verursachen Störungen oder Unterbrüche bei der Sprachtelefonie und im Internetanschluss. Bei Mängel im Fernsehkabelnetz kann die vertraglich abgemachte Datenübertragungsrate in Download-Richtung/Downstream oder/und in Upload-Richtung/Upstream nicht erreicht werden.

 

Wie man den Breitbanddienst (Anschluss Kabelmodem ans Fernsehkabelnetz) überprüft, ist hier beschrieben:

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Connect-Box-gt-Pre-Post-RS-Errors/td-p/77080

 

"Überprüfe die Verbindung über Netzwerkkabel (Ethernet)" => Mangel im kabelgebundenen Heimnetzwerk

Wahrscheinlich wird ein 4-adriges FastEthernet-Netzwerkkabel verwendet (max. 100 MBit/s). Der Mangel lässt sich wahrscheinlich durch die Nutzung eines 8-adrigen Gigabit-Ethernet-Netzwerkkabel beheben. Ein für 1000 MBit/s-taugliches (Gigabit-)Ethernet-Kabel trägt die Beschriftung "Cat. 5E", "Cat. 6" oder eine höhere Kategorie (z.B. Cat. 7).

 

Werden im Heimnetzwerk nicht Gigabit-Ethernet-taugliche Komponenten (Router/Firewall/Switch) oder Kabel eingesetzt, kann bei Internetangeboten > 100 MBit/s die vertraglich abgemachte Datenübertragungsrate in Download-Richtung/Downstream und in Upload-Richtung/Upstream nicht erreicht werden.

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&quo

Die Meldung mit denn Netwerkkabeln (auch Ethernetkabel gennant) kommt auch bei mir immer aber bei mir läuft es ohne Probleme, ich glaube die Connect Box checkt einfach ob die Geräte reagieren, wenn aber dein Internet ohne Probleme läuft kannst du diese Fehlermeldung ignorieren. Falls du aber ein Problem hast mit der Connect Box oder dem Internet das irgendwas nicht läuft schildere dein Problem und ich werde dir versuchen zu helfen.

 

Gruss MS

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Horizon Box mit Connect Box (250er Abo)
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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp

@kic Mach mehrere Messungen über z.B speedtest.net und dann beschwer dich beim Support über die Hotline (Tel. 0800 66 88 66). Und wenn nötigen werden die ja deine Connect Box austauschen.

 

Gruss MS

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Horizon Box mit Connect Box (250er Abo)
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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp

Hallo GrandDixence

Danke für diesen Hinweis. Er trifft zwar bei mir nicht zu, denn ich habe ein durchgängiges Gigabit-Ethernet (MikroTik-Router mit 5 10/100/1000 Ethernet ports, mehrere Switches wie D-Link DGS-1100-08/E mit 8 1000 Mbit/s-Ports, komplette Cat6-Verkabelung, ...). Der Hinweis ist aber richtig. Es könnte auch sein, dass das LAN-Modul eines Endgerätes nur 10/100-Ethernet unterstützt, für einen Speedtest-Client wäre dies dann der bottle neck ...

An dieser Stelle herzlichen Dank für alle weiteren Hinweise!

 

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp


@kic schrieb:
Danke für diesen Hinweis. Er trifft zwar bei mir nicht zu, denn ich habe ein durchgängiges Gigabit-Ethernet (MikroTik-Router mit 5 10/100/1000 Ethernet ports, mehrere Switches wie D-Link DGS-1100-08/E mit 8 1000 Mbit/s-Ports, komplette Cat6-Verkabelung, ...). 

Eine durchgängige Gigabit-Ethernet-Verkabelung und der durchgängige Einsatz von Gigabit-Ethernet-Netzwerkkomponenten gewährleistet nicht die Nutzung von Gigabit-Ethernet mit einer Datenübertragungsrate von 1000 MBit/s.

 

Beim Anschluss eines Netzwerkkabels handeln die beiden Netzwerkkomponenten (z.B. Connect Box und MikroTik-Router) die für den Ethernet-Anschluss zu verwendende Ethernet-Geschwindigkeit aus (10 MBit/s oder 100 MBit/s oder 1000 MBit/s). Verstehen sich die beiden Netzwerkkomponenten schlecht (Inkompatibilität oder Defekt) oder ist das Ethernetkabel defekt, wird automatisch die Datenübertragungsrate auf 10 oder 100 MBit/s reduziert (=> Downshift).

 

https://www.lancom-systems.de/docs/LCOS-Menu/9.10-Rel/DE/topics/2_23_30_7.html

 

Ich habe schon Logfiles von Routern gesehen, wo mitten im Dauerbetrieb der Ethernet-Anschluss plötzlich durch den Downshift-Mechanismus von 1000 MBit/s Gigabit-Ethernet auf 100 MBit/s FastEthernet-Geschwindigkeit heruntergeschaltet wurde. Deshalb erachte ich die "Heim-Netzwerk"-Fehlermeldung der ConnectBox als ein Indiz für ein ernsthaftes Heimnetzwerk-Performance-Problem.

 

Wichtig: An der ConnectBox darf nur ein einziges Ethernet-Netzwerkkabel gleichzeitig angeschlossen sein. Ansonsten sind Performance-Probleme mit der ConnectBox vorprogrammiert!

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp

Hallo GrandDixence

 

Ich messe an meinen Endgeräten (Mac und PC) zur Zeit Raten von über 390Mbit/s, somit befinden sich nirgends Ethernet-Links im Downshift. Seit ich vom Router-Modus wieder in den Modem-Modus gewechselt habe ich die abonnierte Leistung. Ich weiss zwar nicht warum, mit dem aktuellen Ergebnis bin ich aber zufrieden. Danke trotzdem auch für diesen Hinweis. 

 

Im vorderen Hinweis hast du geschrieben, dass mit zunehmender Anzahl Kanäle zwar die Bandbreite dafür aber auch die Störanfälligkeit erhöht wird. Ist dies in der Praxis spürbar?

Ich habe jetzt 16 Downstreamkanäle, konnte aber (im Rahmen der bisherigen Nutzung) keine Einschränkungen feststellen. Die Belastung wird allerdings an Weihnachten zunehmen, wenn die Kinder zB 4K-Inhalte von Netflix herunterladen. Kann die erwähnte Störanfälligkeit die Streamingqualität (zB bei UHD-HRD-Streaming) negativ beeinflussen?

Für entsprechende Hinweise, allenfalls auch zur Erkennung und zum Umgang mit Störungen danke ich dir  zum Voraus bestens.

 

Schöns Tägli, Eric

 

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Betreff: Diagnose Tool der Connect Box sagt: "Ihr Heim Netzwerk hat derzeit einige Probleme&amp


@kic schrieb:
Seit ich vom Router-Modus wieder in den Modem-Modus gewechselt habe ich die abonnierte Leistung.

Es gilt einige einfache Regeln mit allen EuroDOCSIS-Kabelmodeme von UPC Cablecom zu befolgen:

 

1.) Kabelmodem immer im Bridge-Modus (aka Modem-Modus) betreiben.

2.) Kabelmodem-interne Firewall ausschalten.

3.) Nur ein einziges Gigabit-Ethernet-Netzwerkkabel am Kabelmodem einstecken. Das andere Ende des Ethernet-Kabels gehört in eine (WAN-)Ethernet-Buchse der eigenen Hardware-Firewall/Router. Für mehr Informationen zum Thema "Gigabit-Ethernet" siehe:

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Connect-Box-zu-Fritzbox-7490-35-20-download-anstatt-4...

 

4.) Kabelmodem-internes WLAN ausschalten. Bei Bedarf nach WLAN: Eigenen WLAN Access Point hinter der eigenen Hardware-Firewall/Router betreiben.

 

5.) Die eigene Hardware-Firewall/Router muss über genügend NAT-Performance für die Datenübertragungsrate des Internetanschlusses besitzen, damit die eigene Hardware-Firewall/Router nicht zum Flaschenhals des Internetanschlusses wird. Siehe dazu:

 

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Giga-Connect-Box-im-Bridge-Modus-nur-250-Mbit/m-p/160100/hig... 

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Router-Firewall-an-ConnectBox/m-p/87641#M2915

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Fritz-Box-welches-Model-benutzt-ihr-Und-habt-ihr-die/...

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Die-neue-Connect-Box-ist-nicht-so-schnell-wie-das-alt...

 

Ob die eigene Hardware-Firewall/Router über genügend NAT-Performance aufweist, kann mit IPerf3 gemessen werden (IPerf3 ist nur für Netzwerk-Profis!). Siehe dazu:

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Giga-Connect-Box/m-p/154343#M3800 

 

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Lahme-Verbindung-Hohe-Pings-zu-schweizer-Seiten/m-p/158212#M... 

 

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Gigaconnect-Aussetzer/m-p/152213#M3445 

 

6.) Der Internetanschluss sollte nie über eine Kombibox erfolgen (z.B. Horizon Box)! Immer Fernsehangebot vom Internetanschluss trennen. Ein Kabelmodem für das Internet und Telefon (z.B. Connect Box) und ein Kabelmodem für das Fernsehangebot (z.B. Horizon Box). Siehe dazu:

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Horizon/Connectionbox/m-p/99899

 

7.) Das EuroDOCSIS-Kabelmodem der UPC Cablecom (insbesondere die Connect Box) muss der Endkunde regelmässig neu starten (1x pro Monat). Ansonsten wird der Internetanschluss instabil und langsam. 

 

8.) Das Kabel zwischen der Kabeldose und dem EuroDOCSIS-Kabelmodem (zum Beispiel Connect Box) sollte nicht verlängert werden! Eine Verlängerung des Ethernet-Netzwerkkabel ist definitiv sinnvoller!

 

9.) Alle im Heimnetzwerk eingesetzten Ethernet-Netzwerkkabeln sollten alle unter:

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Empfehlung-gesucht-langes-Netzwerkkabel-und/m-p/132277/highl...

aufgeführten Anforderungen erfüllen.

 

10.) WLAN ist nicht geeignet für Anwendungen mit hohen Qualitätsanforderungen an die Datenübertragung (QoS) wie Sprachtelefonie (VoIP, Skype etc.) und Gaming. Drahtlose Sprachtelefonie sollte mit DECT oder CAT-iq realisiert werden. Computerbasierte Sprachtelefonie oder Videotelefonie (zum Beispiel: Skype) sollte für sehr gute Sprachqualität ausschliesslich über Netzwerkkabel (Ethernet) realisiert werden! 

 

11.) Finger weg von Powerline/PowerLAN/PLC-Produkten! => Im Zeitalter von Internetanschlüsse mit 1000 MBit/s Datenübertragungsraten sind Powerline-Produkte zu langsam und zu unzuverlässig.

 

Powerline-Produkte verwandeln Stromleitungen in hochfrequente Störsignalsender und können den Funkemfpang (zum Beispiel: Radio) und kabelgebundene Datenübertragungen stören.
=> Siehe "Gute Performance Regel" Nr. 19 und Nr. 20.

 

Am besten alle Powerline-Produkte aus dem Haushalt entfernen und Gigabit-Ethernetkabel einziehen.

 

12.) Für richtig schnelles WLAN muss der WLAN-Client und der WLAN Access Point Wi-Fi 5 (IEEE 802.11ac) oder Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) unterstützen:

https://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11ac 

 

https://en.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11ax 

 

Je mehr Bandbreite für die Funkkommunikation benutzt werden kann umso besser (siehe Tabelle im Wikipedia-Artikel). Es ist zu beachten, dass Mobilgeräte wie Smartphone und Tablet üblicherweise mit nur einer WLAN-Funkantenne ausgerüstet sind, somit nur die Datenübertragungsraten der Zeilen "Spatial streams:=1" erreicht werden können (siehe wiederum die Tabelle im Wikipedia-Artikel).

13.) WLAN-Empfang halbjährlich mit einer App kontrollieren. Mit der App kontrollieren, ob das WLAN des Nachbarn das eigene WLAN stört. Siehe:
https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Langsames-WLan/m-p/137046#M1043 

 

14.) Antivirus-Software kann sich negativ auf die Performance auswirken. Am besten die Antivirus-Software deinstallieren. Antivirus-Software schadet in der Regel mehr, als sie nützt. Siehe auch:

https://www.heise.de/security/artikel/Ex-Firefox-Entwickler-raet-zur-De-Installation-von-AV-Software... 

15.) Auch das "TCP Receive Window" beeinflussende Software, wie zum Beispiel "HP Velocity", sollte deinstalliert werden.
https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Giga-Internet-weniger-Speed-als-vorher/m-p/148381#M2542 

 

16.) UPC-Checkliste in allen Punkten erfüllt?:

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Gigabit-Ja-mit-der-korrekten-Voraussetzung/m-p/149922#M2856 

 

17.) Die Empfehlungen zum Init7-Speedtest sollten eingehalten werden (siehe "Kleingedrucktes"):
https://www.init7.net/de/support/faq/speedtest/ 

 

18.) Beim Einsatz von VPN-Tunneln und UDP-Verbindungen sind entsprechende Massnahmen gegen fragmentierte IP-Pakete zu treffen:
https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Giga-Connect-Box/m-p/151351#M3221 

 

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Giga-Connect-Box/m-p/153647#M3686 

 

19.) Vorsicht beim Verlegen von Ethernet-Netzwerkkabel in der Nähe von Stromkabel oder in der Nähe von Telefonkabel:

 

Die hochfrequenten Datenübertragungstechnologien G.fast (Telefonkabel) und Powerline/PowerLAN/PLC (Stromkabel) können die Datenübertragung im Ethernet-Netzwerkkabel stören!

 

https://de.wikipedia.org/wiki/G.fast 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/PowerLAN 

 

Ethernet-Netzwerkkabel nach Cat. 5 oder Cat. 5e ist ausgelegt für hochfrequente Signale bis 100 MHz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Twisted-Pair-Kabel#Verbreitete_Twisted-Pair-Kabeltypen_(%C3%9Cbersicht... 

 

Moderne Datenübertragungstechnologien für "Internet über Telefonkabel" wie G.fast nutzen hochfrequente Signale > 100 MHz und können deshalb die Datenübertragung im Ethernet-Netzwerkkabel stören.

 

https://community.swisscom.ch/t5/Router-Hardware/Endger%C3%A4te-f%C3%BCr-G-fast/m-p/541404#M21891 

 

Moderne Datenübertragungstechnologien für "Internet über Stromkabel" (Powerline/PowerLAN/PLC) nutzen in der Regel hochfrequente Signale < 100 MHz und sollten deshalb die Datenübertragung im Ethernet-Netzwerkkabel nicht stören.

 

Jedoch sind auf dem Markt bereits Powerline/PowerLAN/PLC-Geräte erhältlich, welche mit hochfrequenten Signalen > 100 MHz arbeiten!

 

Powerline/PowerLAN/PLC-Geräte, welche mit hochfrequenten Signalen > 100 MHz arbeiten, können die Datenübertragung im Ethernet-Netzwerkkabel stören:

https://www.mittelstandswiki.de/wissen/Hausnetzwerke 

 

20.) Grundsätzlich sollte jedes elektrische Gerät mit Geräte-intern verbauten EMV-Massnahmen genügend gut vor hochfrequenten Störungen aus dem Stromkabel geschützt sein. Stellt sich der Geräte-internen EMV-Schutz als ungenügend heraus, sollte ein Netzfilter im Stromkabel installiert werden. Diese Netzfilter werden auch Entstörfilter genannt.

 

Solche Netzfilter für Stromkabel findet man in hochwertigen Überspannungsschutzeinrichtungen zum Schutz von teuren Elektronikgeräten vor Blitzeinschlägen, wie zum Beispiel:

 

- Steckdosenleisten der "Premium Protect"-Linie vom Hersteller Brennenstuhl

- "Shield Protect" vom Hersteller Steffen.

 

Hochwertige Überspannungsschutzeinrichtungen mit integriertem Netzfilter sind im Fachhandel oder im Online-Versand (zum Beispiel: Digitec) erhältlich.

 

Beim Einsatz von hochfrequenten Datenübertragungstechnologien wie G.fast oder Powerline/PowerLAN/PLC könnte der Einsatz eines Netzfilter als Schutz vor den hochfrequenten Störsignalen von G.fast und Powerline erforderlich sein. Siehe auch "Gute Performance Regel" Nr. 19.

 

Das hochfrequente Störsignal von G.fast kann über die Stromversorgung oder "über Luft" auf das Stromkabel überspringen.

 

https://community.swisscom.ch/t5/Router-Hardware/Endger%C3%A4te-f%C3%BCr-G-fast/m-p/541300#M21839 

 

https://community.swisscom.ch/t5/Router-Hardware/Endger%C3%A4te-f%C3%BCr-G-fast/m-p/541352#M21865 

 

Achtung: Ein Netzfilter hilft nicht gegen Brummschleifen! Für mehr Informationen zum Thema "Brummschleife" siehe Beitrag Nr. 16.

 

21.) Die eigene Hardware-Firewall/Router muss geeignete Massnahmen gegen Bufferbloat aufweisen.

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Bufferbloat 


https://www.bufferbloat.net/ 

 

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Internet/m-p/163718#M6092 

 

https://www.youtube.com/watch?v=-D-cJNtKwuw 

 

Als wirksamste Massnahme gegen Bufferbloat gilt fq_codel:

 

https://www.bufferbloat.net/projects/bloat/wiki/What_can_I_do_about_Bufferbloat/ 

 

https://en.wikipedia.org/wiki/CoDel 

 

https://www.bufferbloat.net/projects/codel/wiki/ 

 

https://www.youtube.com/watch?v=y5KPryOHwk8 

 

Generell empfiehlt sich der Einsatz einer eigenen Hardware-Firewall/Router auf Basis des Linux-Kernels. Linux basierte, moderne Hardware-Firewall/Router unterstützen fq_codel. Aber Achtung: Nicht alle Netzwerkkarten unterstützen unter Linux fq_codel:

 

https://www.bufferbloat.net/projects/bloat/wiki/BQL_enabled_drivers/ 

 

fq_codel kann wie folgt unter Linux aktiviert werden:

 

# more /etc/sysctl.conf |grep -i qdisc
net.core.default_qdisc = fq_codel

# ip addr show
eth0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc fq_codel state UP group default qlen 1000

Damit fq_codel wirksam ist, muss die Datenübertragungsrate in beiden Richtungen (Downstream + Upstream) künstlich gedrosselt werden:

 

https://wiki.untangle.com/index.php/Bufferbloat 

 

https://www.lancom-forum.de/fragen-zum-thema-firewall-f15/qos-funktioniert-nicht-korrekt-bei-wan-eth... 

 

Damit sich die Datenpakete in der Sendewarteschlange der eigenen Hardware-Firewall/Router stauen. Die künstliche Drosselung der Datenübertragungsrate in der eigenen Hardware-Firewall/Router muss so dimensioniert sein, dass:

a) nie ein Datenpaketstau in der Sendewarteschlange des EuroDOCSIS-Kabelmodem entstehen kann (=> Upstream => Upload-Richtung).
UND
b) nie ein Datenpaketstau in der Sendewarteschlange des CMTS entstehen kann (=> Downstream => Download-Richtung).

Zum Beispiel:
Ein EuroDOCSIS-Kabelmodem wurde von UPC Cablecom mit einem 100 MBit/s-Internetabo profiliert. Das ergibt unter der Beachtung der üblichen 10 % Überprofilierung Bruttodatenübertragungsraten von:

110 MBit/s im Downstream (Download-Richtung)

11 MBit/s im Upstream (Upload-Richtung)

 

In diesem Beispiel muss die eigene Hardware-Firewall/Router für eine künstliche Drosselung auf:

 

100 MBit/s im Downstream

10 MBit/s im Upstream

 

konfiguriert werden, damit sich die Datenpakete bei Hochlast in der gewünschten Sendewarteschlange stauen. Erwünscht ist ein Datenpaketstau in der Sendewarteschlange der Hardware-Firewall/Router. Unerwünscht ist ein Datenpaketstau in der Sendewarteschlange des EuroDOCSIS-Kabelmodems oder im CMTS.

 

22.) Für Regel Nr. 22 und folgende Regeln in Beitrag Nr. 35 weiterlesen!
        => Zu viele Zeichen in einem Beitrag!

 

Spoiler
Schlusswort zu den "Gute Performance Regeln"

Hält man diese Regeln ein und ist das Fernsehkabelnetz in einem einwandfreien und störungsfreien Zustand, sollte das EuroDOCSIS-Kabelmodem die gewünschte Performance liefern. Hält man die oben aufgelisteten Regeln nicht ein, sind Performance-Probleme vorprogrammiert.

 

Werden alle "Gute Performance"-Regeln eingehalten und die Performance des Internetanschlusses entspricht immer noch nicht den Erwartungen?

 

Oder man stellt kurzzeitige oder minutenlange Unterbrechungen des Internetanschlusses fest (Netzwerkverbindungsunterbrüche)?

 

Dann sollte die allgemeine Fehlersuche und Fehlereingrenzung gemäss Beitrag Nr. 3:

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Gigaconnect-Aussetzer/m-p/152213#M3445 

durchgeführt werden.

 

Viel Glück bei der Fehlersuche!

 

 

 

Spoiler
Hinweis zur Verfügbarkeit des Internetanschlusses und der Telefonie

Bei hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit des Internetanschlusses und die Telefonie (zum Beispiel: Homeworking), muss der Internetanschluss und die Telefonie redundant realisiert werden. Siehe dazu:

 

https://community.upc.ch/t5/Internet-mit-Modem/Internet-Ausfall/m-p/120199/highlight/true#M7063 


(für Telefonie auch Seite 2 beachten!)

https://community.upc.ch/t5/Connect-Box/Nix-mehr-und-was-das-bedeutet/td-p/160515 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_(Technik)